Die Gemeinde Solnhofen

Blick auf Solnhofen

 

Nach dem Ort Solnhofen ist der Asteroid (3229) Solnhofen benannt.

 

Solnhofen liegt 408 m ü. NN, (Rathaus) hat eine Fläche: von 13,5 km²

 

Solnhofen wird in der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts unter dem Namen „Husen“ urkundlich erstmals erwähnt. Der angelsächsische Mönch Sola hatte den Auftrag den Ort Husen zu verwalten und die ansässige Bevölkerung kirchlich zu betreuen. Als Sola am 3. Dezember 794 starb, wurde aus dem Ort "Solaehofinum" zuerst Solenhofen dann Solnhofen.

 

 

Geotourismus in Solnhofen.

Wichtige geschichtliche Bauwerke:

  • Die Solnhofener Solabasilika, die Grabstätte des Mönches Sola, zählt mit ihren Säulen aus karolingischer Zeit zu den ältesten Baudenkmälern Deutschlands. Bei Ausgrabungen dort entdeckten Wissenschaftler von der Universität Heidelberg bis in die Mittelsteinzeit zurückreichende Siedlungsspuren.
  • Die evangelisch-lutherische St. Veit-Pfarrkirche ist ein Bau im so genannten Markgrafenstil, wo die Kanzel und Orgel über dem Altar angebracht sind. Sie wurde auf dem südlichen Seitenschiff der damaligen Solabasilika 1784 errichtet.
  • Das 3,5m hohe Senefelder-Denkmal, zu Ehren des Erfinders der Litographie - Alois Senefelder - befindet sich in der Ortsmitte auf einem kleinen Platz unweit der Sola-Basilika.
  • Die katholische Kirche St. Sola, wurde 1905 in frühgotischem Stil aus Jura-Kalksteinen errichtet.

Berühmt ist Solnhofen vor allem wegen seiner Steinbrüche, die Fossilien aus dem etwa 150 Millionen Jahre alten Weißem Jura (Oberjura) enthalten. Die bekanntesten und auch für die Evolutionsbiologie bedeutsamen Funde sind aber die bislang zwölf Exemplare des „Urvogels“ Archaeopteryx aus Solnhofen und Umgebung.

Das nach modernsten Gesichtspunkten gestaltete Bürgermeister-Müller-Museum im Solnhofener Rathaus zeigt in reicher Auswahl versteinerte Tiere und Pflanzen aus der Jurazeit.  Wertvollste Stücke sind die Originale des 6. und 9. Urvogels (gen. Archaeopteryx).

Solnhofen genießt Weltruf als Lieferant der einzig geeigneten Steine für den Lithographiedruck. Der besonders feine Kalkstein (der sog. „Lithographische Schiefer”) aus den Steinbrüchen wurde vom Erfinder der Lithographie, Alois Senefelder um 1798 als Druckmaterial verwendet.

 

Solnhofen ist trotz einer langen touristischen Tradition nach wie vor ein recht beschaulicher und ruhiger Ort. Touristische Kernangebote sind das bereits genannte Bürgermeister-Müller-Museum, ein Hobbysteinbruch mit der Möglichkeit selbstständig nach Fossilien zu klopfen und die sehr guten Möglichkeiten zum Bootswandern, zum Radfahren und zu Spaziergängen auf den ausgeschilderten Wanderwegen.

 

Von einem Standquartier in Solnhofen erschließt sich der gesamte Naturpark Altmühltal. Lohnende Ziele für Ausflüge sind die Kreisstadt Weißenburg, Pappenheim, Treuchtlingen, die barocke Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt, das untere Altmühltal mit seinen Felsen und Höhlen sowie den Burgen und Schlössern auf steiler Höhe, der eindrucksvolle Donaudurchbruch bei Kelheim mit dem Kloster Weltenburg und schließlich das Neue Fränkische Seenland bei Gunzenhausen mit dem Altmühlsee, dem Kleinen Brombachsee und dem Igelsbachsee.

 

Viel sehenswertes erwartet sie auch in unseren Nachbargemeinden Mörnsheim, Langenaltheim, Tagmersheim und Rögling im Dreiländerdreieck (Mittelfranken, Oberbayern, Schwaben). Besuchen sie einfach deren Internetseiten.

 

Wir wünschen ihnen einen angenehmen Aufenthalt im Naturpark Altmühtal
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